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Leipzig 2009 - die Völkerschlacht (Gelesen: 2817 mal)
Gerd
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Grenadierbat."v
. Spiegel"
 3.Corporalschaft

Beiträge: 48
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Leipzig 2009 - die Völkerschlacht
18.10.2009 um 14:01:32
 
Trotz des wiedrigen Wetters war es wieder eine gelungene Veranstaltung.
Hier schon mal erste Bilder unter  
 
http://www.sachsengrenadier.com
 
oder unter
 
http://cid-edf54b10336cf177.skydrive.live.com/browse.aspx/V%c3%b6lkerschlacht%20 Leipzig%202009?uc=0
 
 
Vielen Dank an den Heimatverein Liebertwolkwitz und seine vielen fleißigen Helfer.
Bei Euch war es wieder schön im Quartier zu sein.
Euch güßt herzlich die sächsische Infanterie
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Leipzig_09_130.jpg

lieber ein Fischkopp ,
als einen Kopp aus Holz
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Dan
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Viribus Unitis

Beiträge: 15
Re: Leipzig 2009 - die Völkerschlacht
Antworten #1 - 19.10.2009 um 18:07:31
 
Grüße an unsere sächsischen Kameraden in der Linie und danach!
 
Gut organisierte Veranstaltung, das Wetter war halt mies. Allerdings missfiel mir die zu kurze Dauer der Schlacht und das meiner Meinung nach zu kleine Gefechtsfeld.
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Grenadier der 1. Grenadiercompagnie/K.k. Infanterieregiment No. 56 Wenzel Graf Colloredo
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le Bo
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liberté, fraternité
et egalité

Beiträge: 150
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Re: Leipzig 2009 - die Völkerschlacht
Antworten #2 - 19.10.2009 um 21:32:24
 
Salut Dan,
schön zu hören das dir das Gefecht so kurz vor kam, das bedeutet das du  so involviert warst das die zeit an dir vorbeigerauscht ist. Das Gefecht dauerte exakt 70Min.
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heike_jena
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Weibliche Begleitung
eines Jenaer
"Franzosen"
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Beiträge: 204
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Re: Leipzig 2009 - die Völkerschlacht
Antworten #3 - 20.10.2009 um 11:14:13
 
Sehr erstaunlich,  
Napoleon hat einen Zwillingsbruder...
Da eröffnen sich ja ungeahnte Möglichkeiten!
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"Mamaaa gubal (guck mal), Lucas hat keine Federn mehr auf dem Kopf!" Helena
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Saxari
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Ich bin Reenactor!

Beiträge: 193
Re: Leipzig 2009 - die Völkerschlacht
Antworten #4 - 20.10.2009 um 11:30:53
 
Na ja der eine dick, der andere zu Pferd.....!
 
Saxari
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Dan
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Viribus Unitis

Beiträge: 15
Re: Leipzig 2009 - die Völkerschlacht
Antworten #5 - 20.10.2009 um 17:52:46
 
Zitat von le Bo am 19.10.2009 um 21:32:24:
Salut Dan,
schön zu hören das dir das Gefecht so kurz vor kam, das bedeutet das du  so involviert warst das die zeit an dir vorbeigerauscht ist. Das Gefecht dauerte exakt 70Min.

 
Salut le Bo
 
ja, klar ist die Zeit vorbeigerauscht. Deswegen kam es mir ja auch so kurz vor. Für 2 Stunden hätte ich aber schon Munition mitgehabt. Ansonsten "Fällt das Bajonett" und gemma.
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Grenadier der 1. Grenadiercompagnie/K.k. Infanterieregiment No. 56 Wenzel Graf Colloredo
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Die_Fischerin
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Beiträge: 11
Re: Leipzig 2009 - die Völkerschlacht
Antworten #6 - 20.10.2009 um 22:31:58
 
Auch von mir gibt's noch ein paar Bilder - gesehen aus dem Zuschauerbereich:
 

 

 
und hier noch mehr: http://picasaweb.google.de/fischer1605/Volkerschlacht2009#
 
Gruß
die Fischerin
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« Zuletzt geändert: 21.10.2009 um 19:05:05 von Die_Fischerin »  
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Haupti
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Gaaanzer Kruug -
Kehrt!

Beiträge: 774
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Re: Leipzig 2009 - die Völkerschlacht
Antworten #7 - 22.10.2009 um 14:03:58
 
Mein theurer Unterofficir,  
 
ich schreibe Ihnen aus dem fernen Sachsen, das endtlich wieder zu den Deutschen zu gehören scheint, denn der so genannte Protector des unglücklichen Rheinbundes befindet sich auf der Flucht nach seiner Hauptstadt.  
Mit großer Tapferkeit und Leydenschaft haben die Verbündetten unter der allergnädigsten Obhuth unseres geliebten Königs, des reußischen Zaaren und des östereich’schen Keysers bei Leipzigk in drey Tagen den Frantzens dermaßen das Jackstück vollgehauen, dass sie sich zu Hauff in alle Richtungen zerstreuten.  
Unser Detaschment traf am 16ten an dem uns zugewiesenen Orte ein und wurde in einen gerade 1808 erbautem Hofe mit der Garde-Artillerie und einer Escadron Elb-Husaren einquartirt. Und stellen Sie sich vor: in dem selbigen Hause hatte seine Excellence der große General von Blücher sein Haubtquartier. Wir durften sogar die Wacht stellen!  
Oben unterm Dach juchee fanden wir genug wohlickgen Platz für unsere Strohlager.  
 
Die dienstlosen Preußen fanden in den nebenliegenden Höfen ausreichend Zerstreuung bei guthem Bier und früschsten Räucherwürsten, Weib und Gesang. Die Dorfbewohner waren allesammt bemerkenswerth freundlich als hätten sie auf uns als Befreier gewartet.  
Obwohl über die drey Tage Zeus sich als Pluvius zeigte und den gantzen Landstrich im Kothe versinken ließ, konnte uns nichts die Freude, an diesem Platze zu seyn, verleidten.  
 
Am nächsten Tage sollten wir ins frantz’sche Feuer kommen. Des Morgens hatte der arme Feldtweebel reichlich zu tun die Männer wegen der vorzüglichen Bewirthung der Bevölkerung aus dem warmen Stroh zu kriegen. Da fehlten mir Ihre lauthe Stimme und Energie wieder einmal wirklich. Trotzdem fanden wir uns pünktlich zu den Exercitien ein, bei denen die nun mittlerweise halbjährigen Wehrmänner die Evolutionen aufgefrüscht bekamen.  
 
Gegen Mittag machte sich unser Detaschment auf gegen den Feind auf Markkleeberg zu marschiren. Wir trafen recht früh ein und bivuaquirten am Waldesrand. Unterdessen etwas später debouchirte eine starke Colonne auf ungefähr 1000 Schritt aus dem Walde. Alles stürzte zu den Waffen. Die guthe Ordnung der Anmarschirenden hieß uns Frantzmänner zu vermuthen.  
Doch das viele Schwarz passte nicht zu den Frantzen.  
Es waren Lützower! Die wohlrangiert in Sektionscolonne ein wahrlich denkwürdiges Bild abgaben. Unter ihnen Musketiere, Schützen und Tiroler Jäger. Beeindruckt schulterten wir das Gewehr und schlossen uns auf Befehl des Obersten sehr gerne der Colonne an.  
 
Auf dem Schlachtfeldt angelangt, deckte anfangs unser Detaschment, verstärkt mit einigen attaschirten Mansfelder Pionirs, die Artillerie der Garde und wir durften zum ersten Male beobachten wie eine angelsächs’sche ‚Raketen’-Batterie ihre seltsamen Geschosse abfeuerte, überall hin nur nicht auf die feindlichen Bataillons.  
Schließlich kam der Befehl gegen den Feind. Beim Avanciren vermisste ich Ihr vorzügliches Geschick als Flügelmann für das Einhalten der Direction, mein guther Unterofficir. Doch wäre Ihr Talent nicht unbedingt sehr nützlich gewesen, denn wir mussten uns mehrmals nach rückwärts orientiren, der Gegner war einfach zu massirt, besonders ihre Tirajörs machten uns ständig zu schaffen.  
Erst als uns ein Schützenbataillon der Braunschweiger Awangarde zur Seite kam, konnten wir dem Feinde widerstehen. Bei diesem heftigen Geplänkel, wo sich auch die Kurmärker als Schützen bewährten, konnte endtlich Terräng gewonnen werden. Hierbei behinderte, wieder hervorgerufen durch das naßkalte Wetter, der vermaledeite Prallschuß von Auerstädt mein Knie erheblich.  
Gegen Ende der Schlacht, als wir zwischen Lützowern und Russischer Legion mit den Braunschweigern den großen Chok ausführen wollten, kam uns eine massive Angriffscolonne Polen mit dem Bajonet so entschlossen direct entgegen, daß uns trotz tapferer Gegenwehr mit den restlich verbliebenen Wehrmännern nur noch der Rückzug blieb.  
 
Der Ausgang dieser denkwürdigen Völkerschlacht ist Ihnen indessen nur zu bekannt. Alles stürmt gen Westen zum Rhein, Freund wie Feind. Zum Jahreswechsel will unser Vater Blücher mit uns über den Rhein.  
Ich darf hoffen, daß es Ihnen die verflixte Blessur von der Göhrde bis dahin möglich macht uns nachzureisen. Sie fehlen dem Bataillon sehr.  
 
Wohlaffectionirt  
Ihr Hauptmann
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Dachboden.JPG

Quand on est amis on passe bien des choses!

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Mo-
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Re: Leipzig 2009 - die Völkerschlacht
Antworten #8 - 25.10.2009 um 00:33:37
 
Glückwunsch an die Wolkser. Sie haben auch bei dem bescheidenen Wetter ausgehalten. Wir von der Sächs. I. Leichten haben solche Witterungen ja zur genüge verkraftet.
Wenn dies so auch 2013 klappt, dann wird dies ein tolle Veranstaltung!
Gruß
Mo-
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Saxari
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Ich bin Reenactor!

Beiträge: 193
Re: Leipzig 2009 - die Völkerschlacht
Antworten #9 - 25.10.2009 um 09:03:25
 
Maximilian/von Spiegel und die Leichte sind eben ein Verband der´s kann und was hermacht!
Weiter so, Kameraden!
 
Es lebe der König!
Saxari
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Pferdner Liebner
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Ich war ein alter
Bauer

Beiträge: 2
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Re: Leipzig 2009 - die Völkerschlacht
Antworten #10 - 25.10.2009 um 18:44:41
 
An alle in "Liebertwolkwitz - einem Dorf im Jahre 1813" Einquartierten und ganz besonders an meine Sachsen und Österreicher auf dem kleinen Kuhstallsboden im Hof Markt 3:  
Herzlichen Dank und große Anerkennung für die hohe Disziplin und vorbildliche Ordnung!!
Der alte Liebner hatte keinen Grund zum meckern - machts aber seinem Ruf folgend trotzdem immer wieder ...
Der hat auch beim nachträglichen "Rumschnarchen" noch zwei Dinge gefunden - etwas kleines glänzendes und was großes wärmendes. Wer dies vermisst, kann sich gern melden. Der Alte hebt´s  für´s  nächste Jahr auf.
Ansonsten:  
Ihr seit herzlich eingeladen, im Oktober 2010 wieder zu kommen. Nicht nur meine Töchter freuen sich schon darauf, unser ganzes ziviles Volk, wie Ihr unten sehen könnt ...
 
Es lebe unser Churfürst !!
Der alte Pferdner Liebner
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Sergent Hagen
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I Love YaBB 2!

Beiträge: 96
Re: Leipzig 2009 - die Völkerschlacht
Antworten #11 - 25.10.2009 um 19:56:30
 
Bon soir mon cher!
 
Hat denn der "alte Pferdner Liebner vergessen das unser von ALLEN über ALLES geliebte Kaiser Napoleon der Erste Kaiser der Franzosen und Prodektor des Rheinbundes den Churfürsten von Sachsen zum König gemacht hat?????
Ich hoffe doch nicht denn es ist ja schon ein weilchen her! 1806 Zwinkernd Zwinkernd Smiley
"Es lebe unser Churfürst !!  
Der alte Pferdner Liebner"

Aber nichts für Ungut. Diee Veranstaltung in Lieberwolkwitz wird mit jedem Jahr besser und für alle Seiten ein volles Erlebnis.
Bitte große Aufgaben werfen ihren Schatten schon so langsam voraus.
 
Gruß Hagen
 
Vive l'Empereur!
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Pferdner Liebner
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Ich war ein alter
Bauer

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Re: Leipzig 2009 - die Völkerschlacht
Antworten #12 - 25.10.2009 um 21:07:01
 
Nun mein guter Herr Soldat,
 
die Zeiten unter unserem, Gott hab ihn seelig, hochwohllöblichen Churfürsten waren von Glück und Freude für meinen Hof und meine Familie gesegnet. Nun, seitdem wir mit den Franzosen gehen, legen sich die Bürden des durchziehenden Soldatenvolkes mit einer erdrückenden Last auf unseren Hof, dass es nicht mehr lang zu ertragen ist. So sehnet sich halt der alte Liebner zurück nach den glücklicheren Tagen und bringet die Zeit wohl etwas durcheinander.
Für ihn lebe weiterhin der Churfürst,
er wird es nicht verstehen ...
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