de Bouillon
Träger des Eloquenzordens zweiter Klasse
 

"Geht nicht!" gibt's nicht!
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Zitat von micha am 16.04.2010 um 19:43:49:
Um mal provokant zu fragen: Muss man denn immer gleich "Krieg" spielen wenn man nur zwei Handvoll Darsteller zusammenkriegt? Kann man sich nicht mit Exerciervorführungen begnügen, (in dessen Rahmen natürlich auch geböllert werden kann) ein schönes Biwak hinstellen etc.? So ein 20 gegen 20 Gefecht wirkt extrem lächerlich, erst recht wenn es auf einem Riesenacker stattfindet Der Vorteil wäre, man kann das Ganze schon eher "sortenrein" halten, weil man ja die große Masse dann nicht braucht Mit etwas zeitlichem Abstand erlaube ich mir, diese Ausage nicht unkommentiert zu lassen. Zum einen ist es definitiv nicht so, das sich lediglich 20 Mann auf jeder Seite tummel würden. Veranstaltungen wie Maxen im letzten Jahr z.B. haben eindrucksvoll bewiesen, das es auf preußischer Seite durchaus möglich ist, ein glaubwürdiges Peloton auf das Feld zu bringen. Wobei noch nichtmal alle der gegenwärtig bekannten Darstellungsgruppen dort teilnahmen. Man mag es uns Altpreußen vielleicht nicht so recht zutrauen, aber wir sind durchaus mehr als man gemeinhin glaubt. Wer eventuell nur Bilder von Veranstaltungen wie Fulda gewohnt ist, sollte sich da nicht täuschen lassen. Ich bin nicht der Meinnung - und beantworte somit gleich eine weitere gestellte Frage - das es nötig ist, zeitlich später angesiedelte Darstellungsgruppen wie 1813er etc. einzuladen. Wie das aussähe kann man an den Veranstaltungsbildern zu Roßbach sehen, wo in der preußischen Linie auch Soldaten des 1. Garderegiments zu Fuß von 1813 standen. 1806er-Preußen sind in diesem Zusammanhang die oberste zeitliche Grenze die zu vertreten ist. Außerdem, es ist noch genug Zeit bis 2012, da kann man noch viel basteln. Zum anderen scheint die Praxis, Veranstaltungen nicht "sortenrein" zu halten durchaus Usus zu sein. Termine mit weitaus größerem, internationalerm Renomée wie z.B. Waterloo / Plancenoit werden zahlreich und regelmäßig besucht, obwohl sich dort 1806er-Franzosen, Russen und Österreicher auf dem Feld befinden. Dies scheint mithin kein Kritikpunkt zu sein.
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